Golddorf Route Bödefeld / Bödefelder Hollenpfad

Prädikatsweg

Der Hollenpfad verbindet Geschichtliches mit Fabelhaftem, integriert Flora und Fauna und macht das Wandern auch für Kinder spannend und interessant.

Tipp des Autors

Besichtigen Sie die Pfarrkirche St. Cosmas und Damin mit der sagenumwobenen "schwarzen Hand" von Bödefeld.


Beschreibung

Während der Wanderung sehen Sie die Pfarrkirche mit der sagenumwobenen schwarzen Hand, das Hochlandrindergehege, den Naturerlebnis-Spielplatz Walkemühle, den Barfußpfad, das Kinder-Hüttendorf, das Wassertretbecken, die alte Kohlenmeilerstelle, das Feuchtbiotop, die Hollenquelle und das Hollenhaus, das Wildgehege, die Wildblumen- und Streuobstwiese, die Minigolfanlage mit Spielplatz und den Dorfpark. 


Karte



Der Wanderweg ist bestens mit einem goldenen G auf rotem Grund und B5 ausgeschildert.

Der Wanderweg beginnt an der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian und führt zunächst die Straße „Zum Kreuzberg“ hinauf (die Kirche liegt auf unserer rechten Seite), vorbei am Kindergarten sowie einer Weide mit Hochlandrindern, weiter leicht bergauf links und wieder rechts in den Wald. Bald zweigt er nach rechts hinunter zum Oberdorf ab, geht scharf links ein Stück den „Lingenauwer“ entlang, überquert die „ Hunaustraße“ und schwenkt links in die Straße „Auf der Hütte“ ein. Etwas weiter, an einer Straßenlaterne, beginnt links ein Fußweg. Eine Holztafel an einem aufgefächerten Baumstamm informiert über die Entstehung Bödefelds und zehn weitere solcher Tafeln folgen und geben Auskunft über die Geschichte des Ortes. Der Weg tangiert den Kinderspielplatz an der „Walkenmühle“, überquert den Dorfbach „Palme“. Wir lassen den Spielplatz auf unserer rechten Seite liegen und begleiten die "Palme" aufwärts an Zwergen im dunklen Fichtenwald und einer Hütte vorbei, über eine Brücke, bis zum Wassertretbecken am Nonnenstein. Hier wendet sich der Wanderweg nach rechts bis zu einem alten Meilerplatz mit einer Info-Tafel über die Holzkohlengewinnung. Ab hier geht es wieder links den Berg hinauf bis zu einem festen Wirtschaftsweg, dem man nach links folgt. Nun bitte noch rechts bergauf blicken, denn im Laubwald steht das „Hollenhaus“.

Das Hollenhaus ein Felsen, ganz mit gelb-grünlichem Flechtenbewuchs überzogen. Darin lebten einst die Hollen, Waldfrauen, in einer Höhle. Dorfkinder hüteten Ziegen und die Hollen spielten mit ihnen. Zum Abschied gaben sie den Kindern Steine, die sich zu Hause als wertvolle Edelsteine erwiesen. Das verleitete böse Buben in die Höhle einzudringen. Doch die Höhle stürzte ein und die Diebe wurden nie mehr gesehen. So erzählt es eine alte Sage.
 
Unser Weg geht weiter und nach einem Bogen rechts hinab auf das Dach des Hollenhauses mit sehr schöner Aussicht. Ein Fußweg führt von dort bergab und wieder bergan. Nach einer Senke gehen wir rechts und wieder links und erreichen das Rotwildgehege und etwas weiter die Vogelstange für das alljährliche Schützenfest. Wir lassen die Vogelstange auf unserer rechten Seite liegen und folgen dem Pfad geradeaus und abwärts bis zu einem Wirtschaftsweg. Hier wenden wir uns links. An der folgenden Waldecke hat man einen sehr schönen Blick auf Bödefeld. Dort wurde Schutzhütten aufgestellt, um sich ein wenig auszuruhen und den Ausblick zu genießen.


Im Wald geht dann links ein Fußweg recht steil in Serpentinen bergan zum „Tal der Berge“, einem Naturdenkmal auf dem Kehlenberg. Weiter den Berg hinab überquert man das Bächlein „Rehmecke“, wo sich am Platz „Waldesruh“ kleine Wasserräder (Schlapperrad) drehen. Der anschließende Wirtschaftsweg verläuft dann recht ebenerdig immer geradeaus oberhalb Bödefelds entlang. Plötzlich geht es rechts ab einen Grashang hinunter nach links in ein kleines Waldstück, darin wieder scharf nach rechts auf das Dorf zu. Bei der Schützenhalle biegt man links in den Mühlenweg ein und beim Minigolfplatz rechts ab. Der Weg führt hinter der Schule her zum Dorfpark und von dort wieder zum Ausgangspunkt an der Pfarrkirche zurück.

Festes Schuhwerk ist wichtig, Streckenweise kann es bei feuchtem Wetter rutschig sein. Versorgen Sie sich mit ausreichend Getränken.

Im Hochsauerlandkreis ist ein Rettungspunktsystem installiert. Rettungspunkte finden Sie unter anderem auf den Informationstafeln der Knotenpunkte und Wanderbeschilderung.

 

Fahren Sie von Schmallenberg kommend in Richtung Bad Fredeburg. Hier folgen Sie der Beschilderung in Richtung Meschede / Bödefeld über die L776. Am Rimberg folgen Sie der K19 in Richtung Osterwald / Bödefeld.
Adresse für die Anfahrt per Navigationsgerät: 57392 Schmallenberg - Bödefeld; Hunaustraße 2

 

Im Bereich der Kirche stehen begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Alternativ können Sie auch den Wanderparkplatz "Unterm Nonnenstein" nutzen. Dieser liegt außerhalb des Ortes in Richtung "Osterwald" direkt an der Kreisstraße.

Bödefeld erreichen Sie von Schmallenberg direkt mit der Linie S90. Nutzen Sie die Haltestelle "Kirche" in der Ortsmitte von Bödefeld.
zur Fahrplanauskunft: www.rlg-online.de

 

Broschüre Golddorf-Routen - Rundwanderweg in 12 Bundesgolddörfern, des Schmallenberger Sauerland Tourismus.

Wanderinformation "Golddorf-Routen im Schmallenberger Sauerland".
Wanderkarte Schmallenberger Sauerland (Maßstab 1 : 25.000).
Beide Karten erhalten beim Schmallenberger Sauerland Tourismus.


Kondition
Erlebnis
Landschaft
Schwierigkeit mittel
Länge 9.8 km
Aufstieg 313 m
Abstieg 315 m
Dauer 3 h
Niedrigster Punkt 463 m
Höchster Punkt 678 m

Eigenschaften:

  • faunistische Highlights
  • Premiumweg Deutsches Wandersiegel
  • Rundtour
  • familienfreundlich
  • botanische Highlights

Startpunkt der Tour:

Schmallenberg-Bödefeld, Wanderportal an der Kirche

Zielpunkt der Tour:

Schmallenberg-Bödefeld, Wanderportal an der Kirche

Weitere Infos

Gastronomie entlang der Golddorf Route-Bödefeld:

Weitere Restaurants, Unterkünfte und Aktivmöglichkeiten im Schmallenberger Sauerland finde Sie hier.

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