Der Uplandsteig
Der Uplandsteig ist ein anspruchsvoller Bergwanderweg von 64 km Länge. Mit erfreulich vielen Schlenkern führt er um die Gemeinde Willingen (Upland) herum und berührt dabei alle 9 Ortsteile. Kreuz und quer geht es durch die Wälder und Wiesen zwischen dem Diemelsee im Norden und den höchsten Bergen des Sauerlands im Süden.
Aufgrund der Topographie der Region gilt es teilweise größere Steigungen und steile Abstiege zu überwinden – insgesamt wollen 1.487 Höhenmeter erklommen werden. Wobei sich jeder Meter lohnt. Einerseits wegen der Landschaft, die sich beständig ändert und mit Mischwald, Buchenwald, Feldfluren, blühenden Wiesen, Quellen, Sumpflandschaften und Hochheiden aufwartet. Andererseits wegen der beeindruckend schönen Ausblicke, z.B. von Ettelsberg, Dommel, Grotenberg, Kahle Pön, Hillekopf, Clemensberg und weiteren für Mittelgebirge dieser Breitengrade beachtlichen Höhen.
Quelle und weitere Infos: www.uplandsteig.de
Talvariante des Rothaarsteigs
Erleben Sie unüberhörbare Stille auf Ihrem Weg durch endlose Laub- und Nadelwälder. Sie sind die größten Westdeutschlands. Entdecken Sie die vielfältige Flora und Fauna des ursprünglichen Bergwaldes und gehen Sie in sich auf alten Kamm- und Grenzenwegen entlang der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser.
Wegeverlauf:
Latrop Buswendeplatz – längs des Tals bis zum Wanderparkplatz – links ins enge Grubental – talauf bis zur Schützhütte an der dicken Eiche (20 min.) – Bach kreuzen – weiter talauf über A2 bis zur ehemaligen Opferstätte Altarstein (15 min.) – nach ca. 20 min. geht es scharf links und langsam bergan – an der Schutzhütte links – in der Siedlung Schanze (30 min.) zweimal rechts – am Gasthof Hanses-Bräutigam auf die Hauptwanderstrecke X2 (geht später zusammen mit X6) bis zu den einsamen Gehöften Kühhudes (35 min.) – sehenswert vor bzw. hinter Kühhude: die monumentalen Plastiken „Kein leichtes Spiel“ und „Stein-Zeit-Mensch“ sowie die Hängebrücke Richtung Latrop - X2 verlassen
– weiter über den Rothaarkamm bis zur wunderschönen Aussicht am „Zinseck“ am X3 (40 min.) – rechts über die X23 bergab zum Brokkenförderplatz (25 min.) – weiter durch den Klotzlochsiepen zurück nach Latrop (25 min.).
Steckbrief:
Startpunkt: Latrop
Zielpunkt: Latrop
Länge: 14 km
Gehzeit: 3,5 h
Einkehr: Latrop, Schanze
Der Homertweg
Durch die Ferienregion Eslohe zum Rothaarsteig
Ein weißes H in einer schwarzen Raute führt Freunde urwüchsiger Landschaften über den Rücken der Homert von Arnsberg nach Eslohe und Saalhausen und von dort weiter zu Rhein-Weser-Turm und Rothaarsteig. Genießen Sie herrliche Rundum- und Fernsichten, alte Baumbestände, Wiesen, Weiden und idyllische Fachwerkdörfchen auf einem Weg, der gemächlich von 200 m auf über 800 m Höhe ansteigt.
Wegeverlauf: Von Arnsberg über den Hauptwanderweg X13 bis hinter Grevenstein – am „Einberg“ Richtung Wenholthausen – bis Wenholthausen-Habbecke – dort auf X 22 – über Eslohe hinauf zur Höhe bei Kückelheim – an Niedermarpe vorbei nach Cobbenrode – ausgangs Cobbenrode auf X 25 bis Herschede – über die K73 bis Bracht – nahe der Christine-Koch-Hütte auf X 18 – über Saalhausen nach Oberhundem – von dort aus zum Rhein- Weser-Turm und zum Rothaarsteig.
Steckbrief:
Startpunkt: Arnsberg
Zielpunkt: Rhein-Weser-Turm
Länge: 75 km
Gehzeit: 3 - 5 Tage
Einkehr: Grevenstein, Wenholthausen, Eslohe, Cobbenrode
Bestwiger Höhenweg
Rundwanderung durch das Ruhrtal
Lust auf herrliche Aussichten in das Ruhrtal bis Meschede? Hier finden Sie sie.
Wegeverlauf:
Entlang der Hauptstraße Richtung Bestwig - vor dem Elpebach rechts auf X10 - an der B7 rechts und nach der Ruhrbrücke links (X10) - auf der Teerstraße entlang der Ruhr flussabwärts (nicht mehr X10) - 200 Meter nach der Staustufe auf Teerstraße nach links - nach 50 m rechts auf A7 bis Velmede (nach 1,5 km auch als Raute gekennzeichnet) - ab hier Doppelraute folgen – bis Kreuzung (nur rechts/links möglich) – hier rechts – dann 2. Straße links – Doppelraute bis Föckinghausen folgen und weiter auf X10 bis Ostwig
Steckbrief:
Startpunkt: Ostwig
Zielpunkt : Ostwig
Länge: 16 km
Gehzeit: ca. 4 h
Einkehr: Ostwig, Föckinghausen
Hollenpfad
Naturerlebnisweg durch die „Wanderfreiheit“ Bödefeld
Ein mystisches Felsmassiv nahe Bödefeld, das Hollenhaus, gab dem sehr naturnahen und abwechslungsreichen Weg seinen Namen und Höhepunkt. Früher, so heißt es, wohnten hier die Hollen, kleine gutmütige Fabelwesen mit einem großen Edelstein-Schatz. Und heute? Lockt der als Premium-Wanderweg ausgezeichnete Weg mit naturnahen Kleinoden, wie z. B. Barfuß- und Dschungelpfad, Wildgehege, Wildblumenwiese und attraktiven Aussichtspunkten.
Wegeverlauf:
Von der Gästeinformation / Kirche auf B5 – Brücke queren – weiter entlang der Palme – vorbei am Wildgehege über Nonnenstein bis zum Naturdenkmal Hollenhaus – weiter auf B5 über Soldatengrab und Kehlenberg bis zur Rehmecke – weiter Richtung Bödefeld und zurück zum Ausgangspunkt.
Steckbrief:
Start-/Endpunkt: Gästeinformation / Kirche
Länge: 8,4 km
Gehzeit: 2 h
Kyrill-Pfad
Am 18. Januar 2007 zerstörte der Sturm Kyrill große Waldflächen in Südwestfalen. In Schanze wurde auf einer landeseigenen Fläche der Wald so erhalten, wie Kyrill ihn hinterlassen hat. Auf einem Pfad von 1000 m Länge wird für den Besucher das Chaos, das Kyrill hinterlassen hat, unmittelbar und hautnah erlebbar. Für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kleinkindern wurde ein Teil des Pfades von 250 Metern barrierearm angelegt.
Der Kyrill-Pfad liegt auf der linken Seite am Ortsende des Dorfes Schanze im Schmallenberger Sauerland. Er beginnt an der neu errichteten Ranger-Station-Schanze. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Wanderparkplatz am Ortsanfang von Schanze.
Vom Wanderparkplatz Bad Berleburg-Kühude erreichen Sie den Kyrill-Pfad über den WaldSkulpturenWeg in ca. 1 Stunde. Der Kyrill-Pfad beginnt auf der rechten Seite kurz hinter der Skulptur "Krummstab".
Die Rothaarsteig-Ranger bieten nach Absprache geführte Wanderungen auf dem Kyrill-Pfad an. Kontaktadresse: Fred Josef Hansen, Einsatzleiter der Ranger, Tel. 0171 / 587 1651, E-Mail: fred.j.hansen@t-online.de














