Anstrengung oder Entspannung? Entscheiden Sie selbst!
Sie sehen: Sie entscheiden stets nach Lust, Laune und Tagesform, ob Ihre Wanderung eher Wellness für den Kopf oder Workout für den Körper darstellt.
Oder vielleicht eine Kombination aus beidem? Die Grenzen zwischen Meditation und Maloche sind fließend - Wandern wirkt eben ganzheitlich und dabei außerordentlich effektiv.
Wer regelmäßig mehrere Stunden unterwegs ist, trainiert nicht nur Ausdauer und Belastbarkeit, sondern tut dem gesamten Organismus viel Gutes, wie die nachfolgende Übersicht aufzeigt.
Wandern stärkt Herz, Kreislauf und Lunge
Ihr Herz schätzt das Mittelgebirge. Der ständige Wechsel zwischen ebenen Strecken und leichten Anstiegen bekommt ihm ausgezeichnet. Der Herzmuskel wird trainiert, die Durchblutung der Lunge wird gefördert und die Atmung wird tiefer und effizienter.
Das Blut fließt besser, das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt, die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu, das Thromboserisiko ab und auch das Herz wird entlastet – um Millionen Schläge pro Jahr.
Wandern senkt Ihren Blutdruck
Damit einher geht wie bei jedem regelmäßigen Ausdauertraining eine Senkung des Blutdrucks. Sowohl in Ruhe wie auch unter Belastung.
Wandern reguliert Blutzucker- und Blutfettspiegel
Regelmäßiges intensives Wandern kann darüber hinaus die Blutzuckerwerte verbessern. Denn Sport vermehrt die Insulinrezeptoren an den Zellen, so dass mehr Zellen durch Insulin für die Aufnahme von Zuckermolekülen aufgeschlossen werden können.
In der Praxis bedeutet dies: Wer regelmäßig aktiv ist, kann den Ausbruch einer so genannten Altersdiabetes herauszögern oder gar verhindern. Der Blutfettspiegel wird ebenfalls gesenkt. Das "gute" HDL-Cholesterin wird um 10 bis 20 % angehoben, das "schlechte" LDL-Cholesterin verringert sich, und damit auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Wandern stärkt Ihre Knochen
Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder – sie alle profitieren von der positiven körperlichen Belastung durch das Wandern und der verstärkten Durchblutung. Muskel- und Knochenaufbau werden gefördert bzw. der Abbau von Knochenmasse wird aufgehalten.
Dieser Effekt ist besonders wichtig für Frauen: Haben diese das 70. Lebensjahr erreicht, erkranken 50 % von ihnen an Osteoporose (Knochenschwund). Etwa doppelt so viele wie Männer.
Wandern regt den Stoffwechsel an
Ein Blick in den Spiegel macht es offensichtlich: Schwankende Temperaturen, Wind und Wetter machen die Haut mit der Zeit widerstandsfähiger, rosiger und besser durchblutet.
Außerdem wirkt sich die Bewegung positiv auf die Verdauung aus und regt die Fettverbrennung an.
Wandern härtet ab
Wer das ganze Jahr regelmäßig wandert, stärkt zudem seine Abwehrkräfte und macht es Krankheitskeimen und Erkältungsviren deutlich schwerer. Vorausgesetzt, das Wandern macht Freude. Denn: Stress ist schlecht fürs Immunsystem …














